Ghenadie Rotari spielt Bach auf dem Konzertakkordeon: Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582 und die Goldberg-Variationen BWV 988 in einer selten zu hörenden Fassung.
Bach im Kaffeehaus: Goldberg-Variationen auf Konzertakkordeon
Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen zählen zu den grossen Meisterwerken der Musikgeschichte. An diesem Abend erklingen sie in einer selten zu hörenden Fassung für Konzertakkordeon: nah, transparent und in der intimen Atmosphäre des Kaffeehauses.
Der Akkordeonist Ghenadie Rotari konzertierte als Solist und Kammermusiker in renommierten Sälen wie der Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, St Martin in the Fields, dem Konzerthaus und dem Musikverein Wien. Seine musikalische Arbeit verbindet klassisches Repertoire, zeitgenössische Musik und Kammermusik; ein besonderer Fokus liegt auf der klanglichen und strukturellen Klarheit des Akkordeons.
In diesem reinen Bach-Programm widmet sich Rotari zwei monumentalen Werken: der Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582 und den Goldberg-Variationen BWV 988. Beide Kompositionen entfalten aus einfachen musikalischen Grundgedanken grosse architektonische Formen: streng gebaut, reich an Farben und von aussergewöhnlicher innerer Spannung.
Das Konzert lädt dazu ein, Bach aus einer besonderen Perspektive zu hören: nicht als historische Rekonstruktion, sondern als lebendige, kammermusikalisch nahe Begegnung mit Musik, die auf dem Konzertakkordeon ihre polyphone Tiefe, ihre Atembewegung und ihre Klangfülle neu entfaltet.
Programm:
Johann Sebastian Bach
Passacaglia und Fuge c-Moll, BWV 582
Goldberg-Variationen, BWV 988
Dauer: ca. 60–65 Minuten, ohne Pause

